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Die Einbauverfahren der Kanalsanierung

Inversionsverfahren und Einziehverfahren haben sich etabliert

Es haben sich verschiedene Verfahren für den Einbau von Schlauchlinern im Rahmen der grabenlosen Kanalsanierung durchgesetzt. Diese verschiedenen Schlauchliner-Verfahren, die seit rund 50 Jahren in Europa Anwendung finden, haben alle gemeinsam, dass auf ein Ausgraben oder Freilegen der defekten Kanalisationsrohre verzichtet werden kann. Das spart erheblichen Aufwand und damit Zeit und Geld. Bei den Einbauverfahren von Schlauchlinern unterscheidet man das Inversionsverfahren, das Einziehverfahren und eine Kombination der beiden Methoden.

  • Das Inversionsverfahren für das Einsetzen von Schlauchlinern: Beim Inversionsverfahren wird der Schlauchanfang fest vor der Rohröffnung des zu sanierenden Kanals positioniert. Mit Druckluft wird dann der aufgerollte und getränkte Gewebeschlauch (Liner) herausgestülpt, in das Kanalrohr eingeführt und regelrecht in den Kanal umgestülpt und eingekrempelt. Durch die Druckluft wird der Liner immer weiter in das Rohr hineingepresst. Am Ende des Prozesses ist ein neuer, durchgängiger Kunststoffschlauch ausgerollt, der so lange unter Druck gehalten wird, bis er zum neuen Rohr im Rohr ausgehärtet ist.
  • Das Einziehverfahren für den Einbau von Schlauchlinern: Beim Einziehverfahren wird das geharzte Schlauchmaterial mit Hilfe von Seilwinden vom Schacht aus in den zu sanierenden Kanal eingezogen. Um den Schlauch zu schützen, werden vor dem eigentlichen Einziehvorgang z.B. Gleitfolien in die Sohle des Kanals eingebaut. Anschließend wird der Schlauch mit Wasser oder Druckluft aufgestellt und gegen die Innenwand des Altrohrs gepresst, bis er ausgehärtet ist.
  • Kombinierte Verfahren für das Einsetzen von Schlauchlinern: Eine Kombination der Einzieh- und Inversionstechnik wird bei größeren und dickeren Schlauchlinern eingesetzt. Die eigentliche Wanddicke des Schlauchs wird geteilt und in zwei Arbeitsschritten eingebaut. Der erste Schlauch wird vom Schacht in den zu sanierenden Kanal eingezogen. Der zweite Schlauch wird mittels Wasserdruck in den Kanal inversiert. Dadurch werden beide Schläuche formschlüssig an die Rohrwandung gepresst.