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Kanalsanierung mit Schlauchlinern in der Praxis

Schutz vor eindringendem Regenwasser für ein Privathaus

Aus Düsseldorf-Lörick, dem linksrheinischen Stadtteil im Düsseldorfer Westen, erreichte das Team der GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung der Notruf einer Familie. Aufgrund seiner besonderen Topographie wurde das aus den Fünfziger Jahren stammende Einfamilienhaus bei Starkregen regelmäßig durch den Rückstau von Regenwasser im Kanal in Mitleidenschaft gezogen. An den Rohrverbindungen war das Material im Laufe der Zeit durchlässig geworden, so dass sich die Wassermengen nun durch diese Stellen in den Hausbereich hineindrücken und immer wieder Schäden verursachen konnten.

Schlauchlining als Mittel der Wahl zum Schutz vor Regenstückstau

Die GreAt Rohrreinigung & Kanalsanierung konnte den betroffenen Hausbesitzern unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten präsentieren. Letztlich entschieden sich die Besitzer für eine komplette grabenlose Sanierung des Kanals mithilfe von Schlauchlinern. Ergänzend zu der eigentlichen Sanierung wurden an den prekären Stellen außerdem noch Rückstauklappen eingebaut, um den Wassermassen keine weitere Gelegenheit zu bieten, in das Gebäude einzudringen.

In der Praxis ging das Team der GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung bei der grabenlosen Kanalsanierung mittels Schlauchlinern in den folgenden Arbeitsschritten vor:

  • Untersuchung der Rohrleitung: Nach der Inspektion mithilfe der Kanalkamera und Feststellung des genauen Ausmaßes wird der Inliner auf Maß zugeschnitten. Er soll das neue Rohr im Rohr bilden. Der Bodenablauf wird abmontiert und zunächst beiseitegelegt.
  • Mischen des Klebers: Anschließend wird das Zwei-Komponenten-Epoxidharz mit dem Härter vermischt.
  • Kalibrieren des Inliners: Im nächsten Schritt wird der textile Gewebeschlauch (Liner) von Hand mit Harz befüllt und danach durch ein Walzwerk gezogen, damit sich das Harz gleichmäßig im Gewebe verteilt.
  • Inversieren des Liners: Danach wird der Inliner zunächst in die Inversionstrommel eingezogen und dann von der Inversionstrommel in das Regenrohr eingeführt. Am vorderen Ende der Trommel ist der Liner mit einer Metallschelle befestigt. Der Inversionsprozess beginnt, der getränkte Schlauch wird nach und nach umgestülpt und in das Rohr eingebracht, so dass die getränkte Seite mit dem Altrohr verkleben kann.
  • Aushärten des Liners: Ein Stützschlauch presst den Inliner mit viel Druck an die Rohrwand. Der flexible Schlauchliner passt sich perfekt an die Rohrwand an. Nach dem Aushärten des Harzes wird der Stützschlauch wieder herausgezogen. Bei Bedarf kann die Aushärtung mit Wärme oder Wasserdampf deutlich beschleunigt werden. Nach der Aushärtung ist ein komplett neues Rohr im Altrohr entstanden. Alle bestehenden und auch die potentiellen künftigen Schäden sind so beseitigt.
  • Abschließende Kontrolle: Mit der Kanalkamera wird genauestens kontrolliert, ob der Liner auch an der richtigen Stelle sitzt. Die Kamera-Inspektion bestätigt: Das neue Rohr liegt perfekt an.
  • Abschneiden der Liner-Enden und Öffnen der Einläufe: Nun kann der abmontierte Bodenablauf wieder eingesetzt und der eingesetzte Inliner abschließend angepasst werden. Das durchgeführte und überschüssige Ende des Liners wird nach dem Aushärten passgenau abgeschnitten. Vorhandene Seiteneinläufe können wieder geöffnet werden. Das Ziel ist erreicht: Die Sanierung ist binnen eines Tages abgeschlossen.

Schlauchlining bietet in der praktischen Anwendung viele Vorteile

Fazit: Bei Rückstau von Regenwasser – aber auch bei anderen Schadensfällen – bietet das Schlauchlining eine hervorragende Möglichkeit, den alten Kanal zu sanieren ohne im Rahmen von Grabungs- und Abbrucharbeiten in der offenen Bauweise Wände, Fliesen oder gepflasterte Flächen aufbrechen zu müssen. Innerhalb weniger Stunden ist eine saubere Sanierung möglich, sie verursacht deutlich reduzierte Kosten und bringt eine geringere Belästigung durch Schmutz, Lärm und Geruch mit sich – bei zugleich hoher Haltbarkeit des neuen Rohr in Rohr-Systems.