Die Aushärtung des Schlauchliners bei Umgebungstemperatur
Kalthärtung ist das konventionelle Verfahren bei der Kanalsanierung
Bei der Kanalsanierung in geschlossener Bauweise setzt man seit Anfang der Siebziger Jahre auf Schlauchliner - also mit Epoxidharz getränkte Textilschläuche. Sie werden in das schadhafte Rohr eingezogen (Einziehverfahren) oder eingekrempelt (Inversionsverfahren). Ist der mit Harz getränkte Schlauchliner auf die passende Länge gebracht, dann wird er im Rahmen der grabenlosen Kanalsanierung in das zu sanierende Rohr platziert. Anschließend muss der Schlauchliner nur noch zu einem neuen voll belastbaren Innenrohr aushärten. Danach ist der Kanal repariert und kann wieder viele Jahrzehnte lang seinen Dienst versehen. Bei den Aushärtungsverfahren von Linern unterscheidet man das Aushärten mit Dampf, das Aushärtungsverfahren mit Warmwasser und – als herkömmliches und somit konventionelles Verfahren – die Kalthärtung, die unter Umgebungsbedingungen stattfindet und für temperatursensible Bereiche angewendet werden kann.
Kalthärtung ist heute noch in temperaturempfindlichen Einzelfällen gebräuchlich
Einer der großen Vorteile des Schlauchlinings ist die Zeiteffizienz bei der Kanalsanierung: Man kann auf aufwendige Grabungsarbeiten und das Aufstemmen von Fußböden und Wänden verzichten, die Kanalsanierung kann innerhalb weniger Stunden abgeschlossen werden. Diese Schnelligkeit ist auch auf moderne Verfahren bei der Aushärtung des Klebers zurückzuführen. Als solche kommt die Aushärtung mit Dampf ebenso in Betracht wie die Aushärtung mit warmem Wasser. Aber auch die Kalthärtung kommt heute noch gelegentlich vor. Dabei erfolgt die Aufweitung des Schlauchliners durch Druckluft, die Aushärtung des Harzes geschieht unter Verwendung von „Härtern und Beschleunigern“ unter Ausnutzung der Umgebungstemperatur.
Kanalsanierung mit Aushärtungsverfahren Kalthärtung
Wenn ein Kanal oder ein Rohr – egal ob erdverlegt oder hinter Wänden und Fußböden - Schäden aufweist, ist eine grabenlose Kanalsanierung mittels Schlauchliner die schnellste und einfachste Lösung. Bei diesem Verfahren in geschlossener Bauweise müssen die Rohrleitungen für den Sanierungsvorgang nicht freigelegt werden, sondern können direkt über den Zugang zum Kanal vorgenommen werden. Der Wunsch von Hausbesitzern und Auftraggebern, denen die Sanierung des Abwasserkanals, der Leitung oder des Fallrohrs wichtig ist, lautet: unter Beachtung von Kosten, Aufwand und Langlebigkeit schnell und sicher zu einem gewünschten Ergebnis kommen.
GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung liefert dafür maßgeschneiderte Komplettlösungen. Sie reichen von der Inspektion mit einer Kanalkamera über Hochdruckspülung, Einsatz des Fräsroboters, grabenlose Schachtsanierung bis hin zur Inlinersanierung oder zum Kurzliner Verfahren. Abgeschlossen wird die Sanierung mit dem Aushärten des Schlauchliners mit Dampf, Warmwasser oder im Zuge der Kalthärtung.
Kalthärtung kommt bei Wärmeempfindlichkeit zur Anwendung
Kanalsanierung mittels Schlauchliner bezeichnet ein Kanalerneuerungsverfahren, bei dem die Rohre nicht ausgegraben werden müssen. Es hat den Vorteil, dass die Arbeiten ohne Lärm, Dreck und erheblichen Zeitaufwand vonstattengehen können. Bei der Methode wird das defekte Rohr komplett von innen mit einem zweiten, stabilisierenden und dichten Rohr aus Kunststoff ausgekleidet. Der Schlauch wird über die gesamte Länge in das beschädigte Rohr eingezogen. Hier finden Sie Informationen zum Verfahren mit BRAWOLINER®, zur Entstehungsgeschichte des Schlauchlinings und zum Baustellenablauf. Das Rohr im Rohr-System dichtet den gesamten Kanal oder die defekte Stelle ab und verstärkt ihn zusätzlich statisch. Ist der Inlinerschlauch eingezogen, wird er auf beiden Seiten luftdicht verschlossen. Mittels Druckluft wird der noch nicht ausgehärtete Schlauchliner aufgestellt und exakt passend zum Rohrdurchmesser ausgebreitet. Anschließend wird der Liner kontrolliert ausgehärtet – manchmal geschieht das im Rahmen der Kalthärtung, wenn es um temperatursensible Bereiche geht. Auf jeden Fall können Kunden der GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung sicher sein, dass die Rohrleitung dauerhaft und prüfbereit dicht ist.
FAQ -Häufig gestellte Fragen
Die transparente Anfahrtspauschale beträgt 35€* – Tag und Nacht, ohne Notdienstzuschläge oder versteckte Kosten. Die Gesamtkosten richten sich nach Art der Verstopfung, Rohrlänge und dem eingesetzten Verfahren und werden vor Beginn der Arbeiten besprochen. Kostenlose Erstberatung: 0800/8666667.
Der 24/7-Notdienst ist rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr – auch an Feiertagen – besetzt. Nach Ihrem Anruf unter der kostenfreien Hotline 0800/8666667 wird der nächstverfügbare Techniker koordiniert. GreAt bedient Solingen, Köln, Leverkusen, Düsseldorf und das gesamte Bergische Land und Ruhrgebiet.
GreAt Rohrreinigung & Kanalsanierung ist von zwei Standorten (Solingen und Köln) in ganz NRW aktiv. Der Einzugsbereich umfasst Solingen, Köln, Leverkusen, Düsseldorf, das Bergische Land und das Ruhrgebiet.
GreAt setzt ausschließlich moderne grabenlose Verfahren ein: Schlauchliner, Kurzliner und Langliner mit DIBt-zugelassenen BRAWOLINER®-Produkten. Jeder Sanierung geht eine Kanal-TV-Inspektion voraus, um Schadstellen präzise zu lokalisieren.
In zahlreichen Wasserschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen ist die Dichtheitsprüfung für Abwasserleitungen gesetzlich vorgeschrieben (§61a Landeswassergesetz NRW). GreAt führt Prüfungen mit moderner Kameratechnik durch und erstellt rechtssichere Prüfprotokolle.
Ja. GreAt bietet nach Rohrbruch oder Überschwemmung einen vollständigen Rundum-Service: Verstopfungsbeseitigung, Saug- und Pumparbeiten, Schmutzwasserabsaugung, Flächenreinigung und Desinfektion – auch für hygienisch sensible Bereiche wie die Gastronomie.
GreAt Solingen ist seit 2016 offiziell zugelassen von der Stadt Solingen und verfügt über diverse Zertifikate in der Anwendung des Inliner-Verfahrens . Hier finden Sie alle Zertifikate von GreAt zum Thema Kanalsanierung.
Kontaktieren Sie uns telefonisch unter 0800/8666667 oder per E-Mail an info@great-rohrreinigung.de. Wir bieten auch einen 24/7 Notdienst in Ihrer Stadt an.