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Die 5 größten Feinde Ihrer Abwasserleitung: Was Sie niemals durch die Toilette spülen sollten

„Aus den Augen, aus dem Sinn“ – nach diesem Motto behandeln viele Menschen ihren Abfluss. Doch was in der Toilette oder im Siphon verschwindet, ist nicht automatisch weg. Es begibt sich auf eine Reise durch ein komplexes Rohrsystem, in dem Stau zu teuren Verstopfungen oder gar Rohrbrüchen führen können. Damit das nicht passiert, stellen wir Ihnen an dieser Stelle die fünf schlimmsten Verursacher von Rohrverstopfungen vor. 

1. Feuchttücher: Reißfest und nahezu unzerstörbar

„Obwohl auf vielen Packungen „biologisch abbaubar“ steht, sind Feuchttücher in der Kanalisation eine Katastrophe. Im Gegensatz zu herkömmlichem Toilettenpapier lösen sie sich im Wasser nicht auf“, weiß Derya Atasoy von GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung.

  • Das Problem: Sie bestehen oft aus reißfesten Kunststofffasern. In den Rohren verbinden sie sich zu langen, zähen Zöpfen, die Pumpen verstopfen und ganze Leitungen blockieren. Werfen Sie Feuchttücher (auch Abschminktücher!) statt dessen konsequent in den Hausmüll.

2. Fett und Öle: Die schleichende Arterienverstopfung

Heißes Fett aus der Pfanne ist flüssig und scheint harmlos. Doch sobald es in der kühlen Leitung abkühlt, wird es hart wie Beton.

  • Das Problem: Das Fett lagert sich an den Rohrinnenwänden ab. Mit der Zeit wird der Durchfluss immer geringer, bis gar nichts mehr geht. Zudem verursacht verrottendes Fett extrem unangenehme Gerüche. Wischen Sie Pfannen besser mit einem Küchentuch aus oder füllen Sie größere Mengen Altfett in ein Gefäß für den Restmüll.

3. Haare: Das perfekte Fangnetz

Besonders in Dusche und Waschbecken sind Haare das Hauptproblem. Sie wirken wie ein feinmaschiges Netz.

  • Das Problem: Haare verhaken sich an Unebenheiten im Rohr und fangen alles andere wie Seifenreste, Hautschuppen oder Schmutz ab. Es entsteht ein kompakter Pfropfen, der sich mechanisch kaum noch lösen lässt. Nutzen Sie statt dessen Abflusssiebe, die sie über den Abfluss legen und regelmäßig säubern. Diese kleinen Helfer sparen die Ausgaben für den Notdienst.

4. Wurzeln: Die Kraft der Pflanzen

Nicht jeder Feind kommt von innen. Besonders bei älteren Grundleitungen im Garten sind Baumwurzeln eine enorme Gefahr.

  • Das Problem: Wurzeln suchen Feuchtigkeit. Finden sie einen winzigen Riss im Rohr, dringen sie ein und wuchern im Inneren weiter. Das führt nicht nur zu Verstopfungen, sondern sprengt oft das gesamte Rohr. „Bei Verdacht auf Wurzeleinwuchs hilft nur eine professionelle TV-Kanaluntersuchung und eine anschließende grabenlose Kanalsanierung. Wir unterbreiten Ihnen gern ein Angebot“, so Thierry Greven von GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung.

5. Essensreste: Das Buffet für Ratten

Die Toilette ist kein Mülleimer – auch wenn sie oft so genutzt wird. Essensreste wie Eintöpfe oder Saucen haben im Abfluss nichts zu suchen.

  • Das Problem: Essensreste quellen auf oder verkeilen sich. Das weitaus größere Problem ist jedoch: Sie locken Ratten direkt in die Hauskanalisation. Lebensmittelreste gehören in die Biotonne oder den Restmüll.
Vorsorge ist besser als Hochdruckspülung

„Ein bewusster Umgang mit dem Abfluss schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Wenn das Wasser aber bereits steht oder es verdächtig gluckert, sollten Sie nicht zu scharfen chemischen Rohrreinigern greifen – diese greifen oft die Rohrsubstanz an“, erklärt Derya Atasoy. 

Ist Ihr Abfluss bereits langsam? Warten Sie nicht, bis gar nichts mehr geht. Wir schauen uns die Sache mit unserer modernsten Kameratechnik an und lösen das Problem, bevor ein Schaden entsteht.

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