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Rohrreinigung: Hochdruckspülung oder mechanische Reinigung?

Ein lautes Gluckern im Abfluss, das Wasser steht im Waschbecken oder – im schlimmsten Fall – im Keller: Ein verstopftes Rohr kommt selten gelegen. Wenn der Hausmittel-Klassiker mit Pömpel und Backpulver nicht mehr weiterhilft, müssen die Profis ran.

In der modernen Rohrreinigung greifen wir von der GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung dabei vor allem auf zwei hocheffektive Verfahren zurück: die Hochdruckspülung und die mechanische Rohrreinigung. Doch worin unterscheiden sich diese Methoden überhaupt? 

Die mechanische Rohrreinigung: Das „grobe Handwerk“ für harte Fälle

Wenn nichts mehr geht, ist die mechanische Rohrreinigung gefragt. „Hier arbeiten wir mit modernen und flexiblen Rohrreinigungsspiralen. Diese werden motorisiert in das Rohr hineingeführt. Das Besondere daran: Je nach Art der Verstopfung können wir den Kopf der Spirale flexibel austauschen. Von Bohr- und Schneidköpfen bis hin zu Kettenschleudern ist alles dabei“, erklärt Thierry Greven von der GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung.

Die Spirale für die Rohrreinigung ist immer dann die Methode der Wahl, wenn sich hartnäckige, feste Widerstände im Rohr verkeilt haben, die weggespült werden können. Dazu gehören:

  • Eingewachsene Baumwurzeln: Besonders bei älteren Rohren im Außenbereich bahnen sich Wurzeln oft den Weg durch kleine Risse. Mit speziellen Schneidwerkzeugen kappen wir diese Hindernisse sauber ab.
  • Harte Ablagerungen wie Urinstein, Kalk oder Betonreste: Über die Jahre können sich mineralische Stoffe so stark verhärten, dass sie das Rohr fast komplett verschließen. Hier fräst sich die Spirale kraftvoll den Weg frei.
  • Fremdkörper: Von versehentlich heruntergespülten Hygieneartikeln bis hin zu Kinderspielzeug – mechanische Köpfe können Blockaden zerkleinern oder greifen und bergen.

Die mechanische Rohrreinigung ist enorm kraftvoll, punktgenau einsetzbar und kann selbst jahrzehntealte Verkrustungen von den Innenwänden der Rohre abschaben, ohne das Material zu beschädigen.

Die Hochdruckspülung: „Frischekick“ für Ihre Leitungen

Während die Spirale wie ein Bohrer arbeitet, setzt die Hochdruckspülung auf die Kraft des Wassers. Über einen speziellen, hochflexiblen Schlauch wird Wasser mit einem Druck von oft weit über 100 bar in das Rohrsystem geleitet. „Am Ende des Schlauchs sitzt eine Düse, die das Wasser sowohl nach vorne - um den Weg freizumachen - als auch nach hinten spritzt, für den Vortrieb und die Reinigung der Wände“, erklärt Derya Atasoy von der GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung.

Wann kommt die Hochdruckspülung bei der Kanalreinigung zum Einsatz?

Die Spülung ist ideal für großflächige Verschmutzungen, weiche Blockaden und zur allgemeinen Vorsorge. Typische Einsatzgebiete sind:

  • Fett- und Schlammablagerungen: Besonders in Küchenabflüssen lagert sich über die Zeit viel Fett ab. Die Hochdruckspülung wäscht diese weichen, klebrigen Schichten restlos von den Rohrwänden.
  • Grundleitungen und Kanäle: Um längere Strecken oder die dicken Leitungen unter dem Haus (Grundleitungen) komplett von Sand, Laub oder Schlamm zu befreien, kommt die Hochdruckreinigung in Frage.
  • Vorbereitung für die Kanalsanierung: Bevor wir ein Rohr per Kamera untersuchen oder mittels Inlinerverfahren sanieren können, muss es sauber sein. Das schafft die Hochdruckspülung perfekt.

Diese Methode zur Rohrreinigung ist umweltschonend, da sie komplett ohne Chemie auskommt. Zudem reinigt sie das Rohr nicht nur punktuell, sondern spült es auf der gesamten Länge rundherum sauber.

Der direkte Vergleich: Wann wird was bei der Rohrreinigung gemacht?

Obwohl beide Methoden für freien Durchfluss sorgen, haben sie völlig unterschiedliche Spezialgebiete.

Die mechanische Reinigung mit der Spirale ist der Spezialist fürs Grobe im Innenbereich. Sie kommt meistens direkt im Haus – also in Küche, Bad oder in den vertikalen Fallrohren – zum Einsatz. Ihr gelingt es, harte, punktuelle Blockaden wie Kalkkrusten, Urinstein oder eingewachsene Wurzeln kraftvoll zu durchbrechen und zu zerkleinern.

Die Hochdruckspülung ist geeignet für die Großfläche, also die dickeren Grundleitungen und Außenkanäle. Statt massiver Gewalt setzt sie auf die spülende Kraft des Wassers, um weiche, großflächige Ablagerungen wie Fette, Schlamm oder Sand restlos und umweltschonend von den Rohrwänden zu waschen. Sie sorgt dafür, dass das Rohr auf seiner gesamten Länge wieder sauber wird.

Das perfekte Duo bei der Rohrreinigung: Was für die Kombination der beiden Verfahren spricht

„In der Praxis erleben wir es häufig, dass unsere Techniker beide Verfahren kombinieren. Hat eine eingewachsene Wurzel das Abflussrohr im Garten blockiert, rücken wir im ersten Schritt dem Problem mechanisch mit der Spirale zu Leibe, um die Wurzel sauber abzuschneiden. Im zweiten Schritt kommt die Hochdruckspülung zum Einsatz: Sie wirbelt die losen Wurzelreste auf und transportiert sie zuverlässig ab in die Kanalisation, während sie gleichzeitig die Rohrwände säubert“, erklärt Thierry Greven. „Welche Methode die richtige für Ihren Anwendungsfall in der Rohrreinigung ist, lässt sich aus der Ferne pauschal nicht sagen. Genau deshalb setzen wir vor jedem größeren Einsatz auf eine Kamerauntersuchung. Mit dem Blick ins Rohr sehen wir sofort, ob wir spülen oder fräsen müssen“, ergänzt Derya Atasoy.

Haben Sie ein akutes Problem mit Ihrem Abfluss oder möchten Sie Ihre Leitungen vorsorglich reinigen lassen? Kontaktieren Sie uns einfach! Wir sorgen mit der passenden Methode dafür, dass es bei Ihnen bald wieder reibungslos läuft.

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