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Schmutzwasser, Grauwasser, Schwarzwasser: Welche Abwasserarten gibt es und was bedeutet das für Hausbesitzer?

Herzlich willkommen beim GreAt Blog! Als Ihr Spezialist für Rohrreinigung und Kanalsanierung sind wir täglich mit allen Formen von Abwasser konfrontiert. Das Thema Abwasser ist für Hausbesitzer oft komplex. Man hört Begriffe wie Schmutzwasser, Grauwasser, Schwarzwasser oder Fäkalien. Aber was steckt dahinter und warum ist diese Unterscheidung wichtig?

Wir bringen Licht ins Dunkel und erklären Ihnen, welche Abwasserarten Sie kennen sollten und welche Konsequenzen das für Ihre Immobilie hat.

Zunächst die einfachste und wichtigste Unterscheidung, die fast jeder Hausbesitzer kennen muss:

  • Regenwasser (Niederschlagswasser): Dieses Wasser entsteht durch Niederschläge und wird über Dachrinnen und Hofabläufe gesammelt. Es gilt als sauberes Wasser und darf in vielen Kommunen in einem separaten Kanalnetz oder sogar direkt in oberirdische Gewässer eingeleitet werden.
  • Schmutzwasser (Abwasser): Dies ist das gesamte durch Gebrauch verunreinigte Wasser, das in einem Haushalt anfällt. Es muss immer in die öffentliche Kanalisation eingeleitet und zur Kläranlage transportiert werden.

Die Herausforderung für Hausbesitzer besteht oft darin, sicherzustellen, dass die Trennung dieser beiden Wasserarten (in sogenannten Trennsystemen) korrekt ist und bleibt – denn eine falsche Ableitung kann zu Bußgeldern und Überlastung der Kläranlagen führen.

Wir von GreAt Rohrreinigung und Kanalsanierung werden immer wieder von Kunden gefragt, welche verschiedenen Arten von Abwasser es gibt – und worin eigentlich der Unterschied liegt. Zunächst einmal unterscheidet man in der Fachwelt und bei modernen Bauprojekten zwischen Grauwasser und Schwarzwasser. Grauwasser ist Abwasser, das leicht verschmutzt, aber frei von Fäkalien ist. Es stammt typischerweise aus:

  • Duschen und Badewannen
  • Waschmaschinen
  • Handwaschbecken

Dieses Wasser ist im Vergleich zu Schwarzwasser nur leicht verschmutzt. Es bietet großes Potenzial für Wassereinsparungen im Haushalt, da es nach einer relativ einfachen Aufbereitung (z. B. durch eine Grauwasser-Recyclinganlage) wiederverwendet werden kann, etwa für die Toilettenspülung oder die Gartenbewässerung.

„Die Trennung von Grauwasser und Schwarzwasser wird in Zukunft immer wichtiger. Mit Grauwasser-Recyclinganlagen können Hausbesitzer und Gewerbebetriebe bis zu 30 Prozent ihres Trinkwasserbedarfs für die Toilettenspülung oder andere Zwecke einsparen. Das ist ein riesiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und senkt die Kosten“, weiß Thierry Greven, Inhaber von GreAt.

Schwarzwasser gehört in die Kläranlage – Dichtheitsprüfung nicht vergessen!

Schwarzwasser ist das stark verunreinigte Abwasser, das Fäkalien und Urin enthält. Es stammt ausschließlich aus Toiletten. Dieses Wasser ist hoch belastet und muss immer direkt der öffentlichen Kanalisation zugeführt und in der Kläranlage gereinigt werden. Es darf, anders als Grauwasser, nicht einfach wiederaufbereitet werden. Der Begriff Fäkalien selbst bezeichnet dabei lediglich die festen Ausscheidungen im Schwarzwasser.

Was muss ich als Hausbesitzer wissen zur Verlegung der Abwasserrohre?

Die Unterscheidung der Abwasserarten ist entscheidend für die Planung, Instandhaltung und Sanierung Ihrer Entwässerungssysteme:

  • Dichtheitsprüfung: Als Hausbesitzer sind Sie in vielen Regionen zur regelmäßigen Dichtheitsprüfung Ihrer Abwasserleitungen (sowohl Schmutz- als auch Regenwasser) verpflichtet. Undichte Rohre führen zu Grundwasserverschmutzung und in den Rohren zu Wurzeleinwuchs – die häufigste Ursache für Verstopfungen und Schäden.
  • Rückstauschutz: Das Schwarzwasser-System ist in dieser Hinsicht sehr kritisch zu sehen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Haus über einen funktionierenden Rückstauschutz verfügt. Das verhindert, dass bei Starkregen das Abwasser aus der öffentlichen Kanalisation in Ihren Keller gedrückt wird.
  • Sanierung und Trennung: Bei der Sanierung oder dem Bau ist die korrekte Verlegung der getrennten Leitungen für Regen-, Grau- und Schwarzwasser essenziell.

„Wir erleben oft, dass Hausbesitzer die Wichtigkeit der getrennten Ableitung von Regenwasser und Schmutzwasser unterschätzen. Fehler in der Trennung oder undichte Rohre führen nicht nur zu Problemen im Haus, sondern belasten auch die Kläranlagen unnötig. Wer seine Leitungen regelmäßig prüfen lässt, spart langfristig hohe Sanierungskosten und handelt umweltbewusst“, mahnt Thierry Greven. 

Ob Schmutzwasser, Grauwasser oder Schwarzwasser – jedes Wasser hat seinen festen Weg. Die korrekte Trennung, Dichtheit und Instandhaltung Ihrer Abwasserrohre ist der Schlüssel zur Vermeidung von Schäden und zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Haben Sie Fragen zu den Leitungen in Ihrem Haus oder benötigen Sie eine Dichtheitsprüfung oder Sanierung? Kontaktieren Sie GreAt – wir sorgen für klare Verhältnisse unter der Erde! 

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